Montag, 13. August 2007

MEXIKO

Endlich kommen hier die Bilder von unserem verlängerten Wochenende in Monterrey, Mexiko. Durch einen Zufall wurden wir von Fabiola zu ihrer Hochzeit eingeladen (eigentlich Christina und Nathan, aber ich durfte auch mit). Fabiola müssten einige noch von Christinas Hochzeit kennen. Wenn nicht: Fabiolas mexikanische Tante wohnt neben Berners in Gröbenzell. Fabiola war dort eine Zeit lang und so haben sich Christina und Fabiola angefreundet. Fabiola hat mittlerweile in Nürnberg studiert. In Monterrey hat sie Baldo kennen gelernt und nun haben sie geheiratet.
Am Freitag in der Früh um 7 haben wir uns auf den Weg gemacht, also waren wir mal wieder on Tour. Insgesamt haben wir 8 Stunden (3 Stunden durch Texas und 5 durch Mexiko, mexikanischer Großstadtverkehr ist doch was anderes als das gechillte Autofahren in USA) gebraucht, wobei wir relativ lange an der Grenze warten mussten. Dort mussten wir einige Formulare ausfüllen und eine "Vignette" fürs Auto kaufen.
Über der Grenze sieht es dann so aus:
Ganz viele Kakteen, und je näher man Monterrey kommt, wirds auch wieder hügeliger.


Klar, wo wir sind. El torro, vielleicht das Nationaltier:

Erst haben wir, nach einer etwas chaotischen Fahrt (mit Stadtplan fahren ist einfach total uncool), in unserem Ibis Hotel eingecheckt. Das tolle hier ist, alles ist wieder ein bisschen europäischer- alle Maßeinheiten (km/h nicht m/h und der erste Stock beginnt auch erst nach 2 Metern, usw.) zum Beispiel. Wir wurden mal wieder in alter Manier von einem Regenbogen empfangen.

Von dort hatten wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Hügel:


Nach einem kurzen Ratz (Tiney hat Harry Potter gelesen), haben wir uns für die Hochzeit fertig gemacht. In einem Raum mit 8 qm und einer Dusche mit 4qm eine organisatorische Hochleistung für drei Personen. Wir habens aber ganz gut hinbekommen.
Vorher hatten wir uns natürlich für den Abend angemessen, recht ausgefallene, lange Kleider gekauft und mit diversen Accessories aufgepeppt. Wer weiß, wann wir unsere Outfits mal wieder anziehen:
Traumpärchen!

Tiney und ich:
Threesome:
Noch recht nüchtern:


Nach der Kirche, ging es dann in bestimmt das teuerste Hotel der Stadt, wo wir uns unter die 300 geladenen Gäste gemischt haben. Wir saßen am tollsten Tisch, ganz vorne beim Brautpaar und direkt an der Tanzfläche. An unserem Tische saßen noch einige Deutsche, die Bridesmades von Fabiola waren.
Das Hotel:
Bling bling, glitzie glitzie:

Das Brautpaar beim Eröffnungswalzer:

Brautpaar beim Küssen:
Und dann ging schön langsam die Party los. Um 12 Uhr Mitternacht gabs übrigens den Hauptgang (Kirche hatte um 9 begonnen).
Zwischendrin gabs natürlich immer wieder mal einen Tequila.
Anwesend waren auch einige sehr berühmte Wrestler:

Damit die Party in Schwung bleibt, wurden nach und nach extrem coole Partygadgets unters Volk geworfen. Begonnen wurde mit der Partynudel:

Mit der kann man lustige Dinge machen:

Und immer wieder haben wir die Hüften geschwungen:

Hier sieht man die Braut mit ihren Bridesmades. Die blauen kommen von ihr, die orangenen von ihm:
Das Brautpaar hat selbst ordentlich mitgefeiert und auch ein bisschen gespackt (man beachte die Partygadgets Schnauzer und rosa Krone mit Blumenhaarreif):

Hier mal ein Überblick über einen Teil der anwesenden Mädchen:

Immer wieder Geknutsche:
Nathan und Christina haben ihre 2Step ausgepackt:

Christina hats nicht mehr ganz gecheckt und brauchte genauere Erklärungen:

Happy Bride:
Mit fröhlichen Gästen. So klein ist die Welt- ein paar der Mädchen waren aus Wolfratshausen:

Christina und Fabiola:
Christina kann nicht so gut grimassieren (ich aber):

Und der Nathan auch:
Die Partyinsel wurde, nach dem Limbo, übers ganze Parkett geschoben:

Christina und ich (schon ein bissal beschwippst):

Eine glückliche, tanzende Braut:

Kurz mal nen Mann fürs Foto ausgeliehen:

Christina, Nathan und ich genießen die Partey:

Nathan mit einem Cowboy-Gadget:

Da sind wir schon ein bisschen mehr beschwipst:

Bisschen Mut angetrunken und

weiter gehts mit dem Pärchentanz:

Top. Nathan und ich und unsere Partyhüte (wer kann sich noch an die Partyhüte im Parkcafe erinnnern? Das hier ist schon ein Fortgeschrittenen-Hut!)

Das war dann kurz vor dem großen Finale:

Da kam dann nämlich eine Mariachi - Band. War super!!!

Hier der Sänger (das war so um 4):

Mein Mitbringsel: dieser stylische 70er Jahre mexikanische Cowboyhut (ich hab ihn nicht geklaut, der lag auf dem Tisch und da saß echt keiner mehr...!)


Irgendwann sind wir dann in unser Hotel gestolpert und haben am nächsten Tag bis 12 ausgeschlafen. Da wir um 13 Uhr das Hotel verlassen mussten, mussten wir uns um Ersatz bemühen. Mit dem Lonely Planet von Monterrey (was für ein (Indien) Urlaubsfeeling) haben wir uns ein neues Hotel mit Parkplatz ausgesucht, das fast schon im Rotlichtviertel von Monterrey war (wie spannend!).
Anschließend haben wir, trotz kleinem Kater, die Stadt erkundet.
Einige Angaben. Monterrey liegt im Norden von Mexiko und hat ca. 3,6 Mio Einwohner, ist somit Mexikos drittgrößte Stadt. Man sieht, dass die Stadt durch die blühende Industrie boomt. Überall werden neue Straßen und Gebäude errichtet. Viele Touristen gibt es hier nicht. Zumindest keine westlich aussehenden (ich glaube, wir haben zwei gesehen). Ist halt kein ausgesprochenes Urlaubsparadies. Deswegen hat uns Christina mit ihrem Spanisch durch die Stadt gelotst (ohne sie, wären der Nathan und ich ab und an recht aufgeschmissen gewesen).
In den Straßen von Monterrey:

Vom Meister gelernt (Selbstaufnahme):



Grüne Taxis:

Gleich unten bei unsere Straße standen diese Damen des ältesten Gewerbes (wie man sagt). Nathan hat sich getraut ein Foto zu machen...

Noch mehr Eindrücke von der Straße:


Wo wurden noch am längsten die VW-Käfer produziert?
Und noch einer. Aber ein gepimpter:


Ein altes Kino:Endlich mal wieder alles zu Fuß machen können! Und hier gibt es sogar Fußgängerberführungen und öffentlich Verkehrsmittel (da ist die USA schon etwas rückständiger).

Katholisches Land:

Mit amerikanischen Einfluss:

Krieg gerade so meine Augen auf!


Nathan in der Kirche:

Große Bootsauswahl:Straßenessen:
Im Herzen der Stadt gibt es einen Teil mit Parks, die alle miteinander verbunden sind. Dort gibt es viele Museen und alte Gebäude:




Noch mehr Kultur:

Kurze Pause:

Auch ein paar Glitzergebäude:


Modern trifft alt:




Die Fußgängerzone:



Hier gibt es auch ein paar Verrückte, der Tecate-Mann (Tecate ist ein mexikanisches Bier):

Nathan ist dann losgezogen, um uns nach einer kleinen Siesta einen Kaffee zu holen. Dabei hat er noch ein paar Fotos gemacht. Monterrey bei Dämmerung:



Party in der Stadt. Nach einem netten Abendessen, sind wir noch durch das Partyviertel Barrio Antiguo geschlendert. Die Mexikaner können feiern!
Wir waren von der Hochzeit noch etwas angeschlagen...


Auf Red Bull habe ich schon länger keine Lust mehr...


Am Sonntag sind wir dann, nachdem wir ewig nach einem Frühstück gesucht haben (ich wollte keine Tacos zum Frühstück und Bäckereien haben wir auch nicht gefunden), haben wir uns auf den Heimweg gemacht.
Die Grenze zwischen USA und Mexiko bildet der Rio Grande. So verschwommen sehen ihn vielleicht auch die illegalen Migranten:

Auf mexikanischer Seite der Grenze hatten wir keine Probleme (alle waren sehr nett und hilfsbereit und konnten ganz gut Englisch). Beim amerikanischen Teil hingegen (da wird man viel murriger empfangen) wurde ich ganz ordentlich ausgequetscht (natürlich hat wieder irgendein Stempel in meinem Pass gefehlt, für dessen Fehlen jedoch die Immigration in Denver und nicht ich zuständig war).
Sie haben mit mir dann ein bisschen gequatscht (was mache ich hier, wie lange will ich bleiben, wo kommen wir her, warum waren wir in Mexiko...), als sie dann hörten, dass ich aus München komme, haben sie sich gefreut: "We love Oktoberfest". Na gut, ich auch. Und dass war dann mein Ticket durch den Tortilla Curtain.

Adios
Marion




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