Am Freitag in der Früh um 7 haben wir uns auf den Weg gemacht, also waren wir mal wieder on Tour. Insgesamt haben wir 8 Stunden (3 Stunden durch Texas und 5 durch Mexiko, mexikanischer Großstadtverkehr ist doch was anderes als das gechillte Autofahren in USA) gebraucht, wobei wir relativ lange an der Grenze warten mussten. Dort mussten wir einige Formulare ausfüllen und eine "Vignette" fürs Auto kaufen.
Über der Grenze sieht es dann so aus:
Ganz viele Kakteen, und je näher man Monterrey kommt, wirds auch wieder hügeliger.
Klar, wo wir sind. El torro, vielleicht das Nationaltier:
Erst haben wir, nach einer etwas chaotischen Fahrt (mit Stadtplan fahren ist einfach total uncool), in unserem Ibis Hotel eingecheckt. Das tolle hier ist, alles ist wieder ein bisschen europäischer- alle Maßeinheiten (km/h nicht m/h und der erste Stock beginnt auch erst nach 2 Metern, usw.) zum Beispiel. Wir wurden mal wieder in alter Manier von einem Regenbogen empfangen.
Von dort hatten wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Hügel:
Nach einem kurzen Ratz (Tiney hat Harry Potter gelesen), haben wir uns für die Hochzeit fertig gemacht. In einem Raum mit 8 qm und einer Dusche mit 4qm eine organisatorische Hochleistung für drei Personen. Wir habens aber ganz gut hinbekommen.Vorher hatten wir uns natürlich für den Abend angemessen, recht ausgefallene, lange Kleider gekauft und mit diversen Accessories aufgepeppt. Wer weiß, wann wir unsere Outfits mal wieder anziehen:
Traumpärchen!
Tiney und ich:
Threesome:
Nach der Kirche, ging es dann in bestimmt das teuerste Hotel der Stadt, wo wir uns unter die 300 geladenen Gäste gemischt haben. Wir saßen am tollsten Tisch, ganz vorne beim Brautpaar und direkt an der Tanzfläche. An unserem Tische saßen noch einige Deutsche, die Bridesmades von Fabiola waren.
Das Hotel:
Und dann ging schön langsam die Party los. Um 12 Uhr Mitternacht gabs übrigens den Hauptgang (Kirche hatte um 9 begonnen).Zwischendrin gabs natürlich immer wieder mal einen Tequila.
Anwesend waren auch einige sehr berühmte Wrestler:
Christina hats nicht mehr ganz gecheckt und brauchte genauere Erklärungen:
Happy Bride:
Und der Nathan auch:
Die Partyinsel wurde, nach dem Limbo, übers ganze Parkett geschoben:
Christina und ich (schon ein bissal beschwippst):
Eine glückliche, tanzende Braut:
Kurz mal nen Mann fürs Foto ausgeliehen:
Christina, Nathan und ich genießen die Partey:
Nathan mit einem Cowboy-Gadget:
Da sind wir schon ein bisschen mehr beschwipst:
Bisschen Mut angetrunken und
weiter gehts mit dem Pärchentanz:
Top. Nathan und ich und unsere Partyhüte (wer kann sich noch an die Partyhüte im Parkcafe erinnnern? Das hier ist schon ein Fortgeschrittenen-Hut!)
Da kam dann nämlich eine Mariachi - Band. War super!!!
Mein Mitbringsel: dieser stylische 70er Jahre mexikanische Cowboyhut (ich hab ihn nicht geklaut, der lag auf dem Tisch und da saß echt keiner mehr...!)
Irgendwann sind wir dann in unser Hotel gestolpert und haben am nächsten Tag bis 12 ausgeschlafen. Da wir um 13 Uhr das Hotel verlassen mussten, mussten wir uns um Ersatz bemühen. Mit dem Lonely Planet von Monterrey (was für ein (Indien) Urlaubsfeeling) haben wir uns ein neues Hotel mit Parkplatz ausgesucht, das fast schon im Rotlichtviertel von Monterrey war (wie spannend!).
Anschließend haben wir, trotz kleinem Kater, die Stadt erkundet.
Einige Angaben. Monterrey liegt im Norden von Mexiko und hat ca. 3,6 Mio Einwohner, ist somit Mexikos drittgrößte Stadt. Man sieht, dass die Stadt durch die blühende Industrie boomt. Überall werden neue Straßen und Gebäude errichtet. Viele Touristen gibt es hier nicht. Zumindest keine westlich aussehenden (ich glaube, wir haben zwei gesehen). Ist halt kein ausgesprochenes Urlaubsparadies. Deswegen hat uns Christina mit ihrem Spanisch durch die Stadt gelotst (ohne sie, wären der Nathan und ich ab und an recht aufgeschmissen gewesen).
In den Straßen von Monterrey:



Wo wurden noch am längsten die VW-Käfer produziert?
Und noch einer. Aber ein gepimpter:
Ein altes Kino:
Endlich mal wieder alles zu Fuß machen können! Und hier gibt es sogar Fußgängerberführungen und öffentlich Verkehrsmittel (da ist die USA schon etwas rückständiger).
Krieg gerade so meine Augen auf!
Große Bootsauswahl:
Im Herzen der Stadt gibt es einen Teil mit Parks, die alle miteinander verbunden sind. Dort gibt es viele Museen und alte Gebäude:
Noch mehr Kultur:
Kurze Pause:

Modern trifft alt:


Die Fußgängerzone:
Hier gibt es auch ein paar Verrückte, der Tecate-Mann (Tecate ist ein mexikanisches Bier):
Wir waren von der Hochzeit noch etwas angeschlagen...
Die Grenze zwischen USA und Mexiko bildet der Rio Grande. So verschwommen sehen ihn vielleicht auch die illegalen Migranten:
Sie haben mit mir dann ein bisschen gequatscht (was mache ich hier, wie lange will ich bleiben, wo kommen wir her, warum waren wir in Mexiko...), als sie dann hörten, dass ich aus München komme, haben sie sich gefreut: "We love Oktoberfest". Na gut, ich auch. Und dass war dann mein Ticket durch den Tortilla Curtain.
Adios
Marion
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