Der Robert hatte gleich bei Anunft auf der Ranch mit seinem zweiten Schuss ein Hasi um die Ecke gebracht. Der Nathan hat gesagt, es war der perfekte Schuss- mitten ins Herz.
Für alle aufgebrachten Anti-Jäger: Den Hasen kann man leider nicht essen, weil er nicht schmeckt (der Robert war da leider auch ein bisschen enttäuscht). Außerdem gibt es z.Z. zu viele Hasen auf dem Ranch-Gelände, da ist der Landeigentümer quasi wie ein Förster. Für größere Tiere (z.B. gibt es auch viel zu viele Wildschweine z.Z. die sogar die Baby-Hirsche fressen) kann man von der Regierung Unterstützung anfordern. Die schicken dann Hubschrauber mit Scharfschützen. Randy und Becky haben immerhin 800 acre (das müssten über 2000 qkm sein) zu beaufsichtigen. Da kann man schon mal ein Hasi schießen.
Auf dem Weg zur Ranch:
Hier Roberts allererster Schuss:
Und hier das Ergebnis seines zweiten Schusses:
Hasi ist mausetot (und der Robie schaut ein bisschen bedröppelt)
Hier ein Foto von der hinteren Veranda raus- ein super großes Axis beim Schnabbulieren:
Und hier die kleine Turkey-Gang. Die schaut wohl jeden Tag vorbei und holt sich auch ein paar Leckerbissen vom Feeder hinten im "Garten" ab.
Man schießt hier natürlich nicht auf alles, was sich bewegt (obwohl man das außerhalb der Schonzeit als Landeigentümer könnte). Aber zum Beispiel Truthähne haben echte Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung. Erstens sind sie leichtes Ziel, weil sie weniger Fliegen als Rumlaufen. Außerdem legen sie ihre Eier in Nester am Boden und die sind dann leichtes Fressen für die Feuerameisen.Die großen Hirsche schießen die Wreyfords nur, wenn sie wieder Fleisch brauchen. Der Nathan geht sogar manchmal mit Pfeil und Bogen jagen- das ist dann noch fairer. Manchmal kommen Jäger auf die Ranch, die dann Wild gegen Geld schießen. Hier hat man nämlich in den 50er Jahren viel exotisches Wild (wie beispielsweise das Axis und viele andere aus Asien und Afrika) zum Jagen eingeführt, was das ursprünglich ansässige White Tail Deer etwas verdrängt hat. Das ökologische Gleichgewicht ist halt sehr sensibel.
Marion
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