Freitag, 31. August 2007

Abenteuer Tubing!

Glücklicherweise konnten einige Fotos der zunächst hinübergeglaubten Digicam gerettet werden (sie musste einfach nur ein bisschen trocknen).
Dieses Mal sind wir zu sechst in San Marcos um 15:30 eingestiegen und hatten uns auf drei bis vier föhlich-nasse Stunden eingestellt. Wie schon im anderen Blogbericht erzählt, hatten wir das Ganze ein bisschen überschätzt. Um 9 waren wir immer noch im Wasser und kein Ende in Sicht. Wir sind dann irgendwo ausgestiegen und ein netter Herr hat uns zu unserem Auto gefahren. Wir spooky das alles war, da muss man nur den Robert fragen... Im Dunklen durch den Fluss, mit kaputtem Reifen, überall Äste und Bäume die man nicht sieht und die ganzen Tierchen, die rumkreuchen und fleuchen...
Ach es war ein tolles Abenteuer!!
Vorher musste mal wieder erst alles vorbereitet werden (ein Auto an unseren Ausstieg gestellt werden).

Nathalie und Chris hatten dieses Mal eine Luxusversion dabei (von ihrer Nachbarin stibitzt). Leider hats eine Matratze nicht überlebt.

Haha, das Michelin-Mädchen:

Und los gehts. Durch die ersten Hürden hindurch:

Dann ganz relaxed den Fluss entlang (dieser war übrigens richtig kalt im Vergleich zu den anderen Gewässern hier):
Tiney und Nathan

Robert und Marion und der Cooler mit den Drinks

Immer schön weiter

Da war der Robie noch guter Laune:

Fröhliche Gruppe:
Und der fröhlichste von allen, der den ganzen Weg über nie den Mut verloren hat und der dann am Schluss, zu unrecht, ein ganz schlechtes Gewissen hatte, weil er uns die lange Tour aufgehalst hatt.
Aber Chris, es war super!!! Ich bin bei allen kommenden Tubings (oder sonstigen Aktionen) immer dabei (die schöne Sonnenbrille hatte eine kurze Lebzeit- geschätzte 2 Stunnden...).

Liebe Grüße
Marion

Donnerstag, 30. August 2007

Austins Redbull Flugtag

Da muss ich also erst nach Austin kommen, damit ich einen Flugtag (heißt hier auch so) sehe. Mitten in Austin ist der Townlake, da haben sie die Bühne aufgebaut. Viele, viele Menschen waren unterwegs trotz der Hitze. Die Austiner mögen eben Events im Freien.
Wir habens uns gemütlich gemacht (mit Wodka Redbull natürlich und Nathan hat das passende Tishi angezogen).

Das war die Bühne:

Da fallen gerade welche rein (etwas unscharf):

Klug waren die, die mit ihren Bötchen und Kajaks direkt vor der Bühne geparkt haben:

Nathan und sein Shirt:
Auf dem Heimweg auf der Brücke- Robert& ich und das Frost building.

Am nächsten Tag sind wir dann zum Tuben gegangen- mit Nathalie und Chris. Leider gabs einen kleinen Foto-Unfall, deswegen gibt es keine aktuellen Fotos. Nur so viel: die Tour war länger als erwartet. Nach 5 Stunden um 9 Uhr Abends waren wir bei Dunkelheit immer noch im Fluss (und keine Seele weit und breit, schon etwas spooky). Wir sind dann irgendwo raus (bei einem Camping Platz) und haben ein Auto angehalten. Der nette Herr (ein Universitätsprofessor) hat uns dann zu unserem Auto gefahren. Nathalie und Chris sind immer für ein Abenteuer zu haben (das war für den Robert das Abschiedsspecial).

Das neue Haus von Christina und Nathan

Trotz der Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, haben Nathan und Christina sich ein sehr hübsches Häuschen gekauft (es gibt anscheinend vier Städte in USA, die (noch) nicht von der Krise betroffen sind, darunter Austin und Raleigh (die andern hab ich vergessen).
Da isses- verkauft (juchu!).

Die Preise für Häuser in Austin sind in den letzten Jahren unglaublich hoch geschossen. Das Haus in dem ich wohne, ist kaum bezahlbar. Auch hier zahlt man fast nur für die Lage und die Nachbarschaft (Bouldin Creek ist halt gerade furchtbar schick). Die Häuser selbst sind ja im Vergleich zu deutschen Häusern ein Schuhkarten (naja, viele zumindest). Christina und Nathan haben ihr 5 jahre altes Haus inspizieren lassen- alles total in Ordnung und keine dringlichen Umbauten/Renovierungen stehen an.
Der Robert auf der front porch.

Bevor die Preise noch mehr steigen, denn Austin ist nach wie vor eine sehr beliebte US-Amerikanische Stadt, haben Nathan und Christina zugeschlagen.

Sie wohnen jetzt auf der East-Side. Hier sind die Wohngegenden noch kulturell gemischt (um ja p.c. zu bleiben). Es gibt in der Nachbarschaft also viele Hispanics und Afro-Americans (manchmal nervt diese Getue um political correctness extrem). Man kann aber schon erkennen, dass diese Seite der Stadt von Prozessen der Gentrification betroffen ist (also Veränderungen durch den Zuzug meist junger, erfolgreicher Menschen, die die Miet-/Kaufpreise in die Höhe treiben und so weniger reiche und sozial schwache Menschen aus der Gegend vertreiben; aber auch Aufwertung durch das geistige Potenzial der Zuwanderer).
EASTSIDE (bissl Gangsta muss schon sein):

Das hier ist die Küche. Hinten angeschlossen ist ein kleineres Räumchen. Ich habe vorgeschlagen, ein kleines Tischchen reinzustellen. Da kann man dann frühstücken (weil ein Esszimmer gibts ja auch). Christina gefällt natürlich nicht die Farbe der Küche (wird alles gestrichen).

In jedem amerikanischen Haus gibt es eingebaute closets (also Schränke, nicht Klos!!).
Hier stehen Christina und Nathan im riesigen begehbaren Schlafzimmerschrank.

Hier steht der Robert im Schlafzimmer. Das Haus ist sehr hell. Christina gefallen nur die goldenen Ventilatoren und die goldenen Türknäufe nicht (das ist ja das geringste Übel).

Der Garten hinten raus ist relativ groß. Das hier ist dann die Terasse:

Vorne raus hat es noch ein tolle Hollywoodschaukel. Da kann man dann die Nachbarn beobachten.

Ein wichtiges Kriterium war für beide die Nähe zur Innenstadt.
Das haben sie jetzt.
Das Frostbuilding und ich:

Als Hausbesitzer darf man dann ein bisschen posen!

Ein Gästezimmer gibts natürlich auch: d.h. Gäste wohl immer willkommen!!

Dienstag, 28. August 2007

Parade for the Fair in Fredericksburg!

Selbstverständlich wollte ich dem Robert das Zentrum meiner Untersuchungen zeigen: Fredericksburg. Also haben wir uns aufgemacht und das Städtchen besucht. Wir hatten Glück: wegen des "Volksfestes" gab es eine Parade. Annabel und Kenneth hatten uns in der ersten Reihe Stühle reserviert.
Das war dann mal richtiges Ami-Programm für den Robert!!
Es gab viele schöne alte Autos zu sehen. Hier mit den Class Officers von 1957 (das Auto könnte gleiches Baujahr sein):


Dann kamen auch schon die ersten Schönheitsköniginnen der umliegenden Dörfchen.
Blanco County:

Junction-Land of Living Waters:

Dieser hier ist unter meinen Top-3:
Der unglaubliche Melonenwagen aus Luling. (Das sind hier alles so Dörfer wie Olching, Gröbenzell und Puchheim, bloss noch ländlicher und kleiner).

Die Harper Marching Band hat einen aufgespielt:

Natürlich haben die lokalen Gewerbeleute die Chance genutzt und für sich geworben:
A "berry good farm" wo man Cobblers und Jams kaufen kann:

Hier kennt ja jeder jeden, d.h. Annabel kam aus dem grüßen gar nicht mehr raus!
Das sind die Cowgirls aus Yoakum:

Ein Versicherungs-Fritze hat sich ordentlich ins Zeug gelegt:

Das hier ist noch ein Marmeladenverkäufer:

Das ist die Familie von der Mariposa Springs Ranch:

Die Mädels aus Harper mit Zebraoutfit:

Gerade auch die Lokalpolitiker nutzen die Gunst der Stunde und winken um ihre Wähler:
Hier die in dieser ländlichen Gegend wohl eher stärker vertretenen Republikaner:

Und hier die Demokraten.
Austin verhält sich politisch gesehen übrigens zum Rest von Texas wie München zu Bayern.

Die freiwillige Feuerwehr von Stonewall hat ihren Löschzug ordentlich geschrubbt und aufpoliert:
Auch das Knopp-Altenheim macht mit, obwohl die das Werben hier in Fredericksburg ganz sicherlich nicht notwendig haben:

In Fredericksburg gibt es das Museum of the Pacific War (meine Mitbewohnerin Meg stellt sich immer wieder die Frage, wieso dort- da gibt es nun weit und breit kein Meer). Die haben auch ein paar Vehikel präsentiert:

Auf dem Schild unten am Auto steht: Keep the memories alive - freedom is not free!!

Ein paar Veteranen waren da, auf dem Schild stehen die Kriege (wobei wir uns echt gefragt haben, wo denn da einer aus dem Ersten Weltkrieg dabei sein soll. Der muss ja dann gut über 100 Jahre alt sein!!).

Dem Robert haben die alten Traktoren und Feldmaschinen gefallen:



Hier ein neueres Modell:

Das hier ist eine Organisation, die sich um vernachlässigte Tiere in und um Fredericksburg kümmert- wie ich finde unterstützenswert:

Cooler Bus von der Devil's Sinkhole State Natural Area:

Ach ja, nicht vergessen: Join the Navy NOW! (Die wollten den Robert gleich rekrutieren)

Pferdln (in diesem Fall wohl eher Muli), gabs auch:

Die haben mir natürlich besonders gefallen:

Hier nur ein Vertreter der diversen Kirchen. Der Pfarrer sitzt ganz vorne und winkt wie ein Beautyqueen:

Das hier ist mein zweiter Top-3 Teilnehmer. See Randy, how practical, you can bring your Minipony everywhere:

Und hier das Maskottchen eines der Highscholl Football Teams. Ich bin dafür, dass Olching auch ein Maskottchen bekommt. Der Stone stimmt mit mir sicherlich überein, dass ein Eselchen echt spitze wär (das hier ist glaub ich ein Muli-Pony, auch sehr nett):

Nach der Parade hat uns die Annabel noch zu den Fairgrounds geführt.
Da hat Robert einen ECHT fetten Pickup gesehen (auf dem Land hat jeder einen Pickup), den er gleich fotografieren musste:


Das sind Annabel und Robert vor dem Gewinner Kürbis (der orangene in der Mitte). Hier wurden alle Gemüse, Kuchen, Hasen&Hühner, Quilts, usw. (also alles was man züchten, backen, kochen, handarbeiten kann) zur Schau gestellt und prämiert.

Ich hätte echt mit meinen Eisen+Glut Mützen antreten sollen (aber vielleicht hätte ich dann ein Schweinchen als ersten Preis gewonnen- und was soll ich mit dem dann machen?).