Montag, 9. Juli 2007

Houston

Dieses Wochenende haben wir genutzt, um den Chris in Houston zu besuchen. Als Beweis, dass das Wetter hier seine Auswüchse hat, folgende Bilder. Zur Info: das helle Licht ist nicht die Sonne, sondern wohl irgendein Sturmlicht. Der Nathan hat gesagt, dass grünliches Licht der Hinweis auf ein Tornado sein kann. Ich würde ja gerne einen sehen- nur nen kleinen und von weit weg...



Ich war noch nicht wirklich in der Stadt, also war ich gespannt, ob sie tatsächlich so ein Moloch ist, wie alle sagen. Und ich muss gestehen: es ist definitiv nicht die schönste Stadt auf diesem Planet. Erst mal ist die Stadt riesig (flächenmässig) und leidet unter urban sprawl. Außerdem gibt es überhaupt keine Funktionsmischung. Also es gibt Downtown für die Arbeit, eine Strip Mall jagt die andere fürs Shopping und dann gibt es diese typischen Wohnsiedlungen (wie man sie sich in USA vorstellt: kleine grüne Gartenflächen, alle Häuser gleich und mindestens zwei Autos vor der Tür). Chris sagt, man muss z.B. erst mal eine Genehmigung einholen, wenn man irgendetwas an seinem Haus ändern möchte (Bäume pflanzen, Haus anstreichen, usw.).
Downtown fand ich allerdings als Kind der Suburbia quite impressive. War zwar gar nichts los (außer ein paar obligatorischen Pennern), aber das hatte meiner Meinung nach seinen eigenen Charme. So siehts da aus:


Eine Skulptur von Miro (Houston hat wohl mit die besten Kunstaustellungen in Texas - Geld gibt es dafür hier jedenfalls genug...).



Skyscrapers...
Cooles altes Auto...
Um die Innenstadt attraktiver zu machen, soll ein Teil zur temporären Fußgängerzone gemacht werden. Ein weiteres Projekt ist die Straßenbahn. Für eine Stadt fast gänzlich ohne Öffentliche Verkehrsmittel ein guter Anfang.

Hier wird ordentlich Kohle gemacht!

Mit der Straßenbahn sind wir zum Houston Zoo gefahren. Nathan war sooo begeistert vom Okapi (Neuzugang seitdem er das letzte Mal da war).

Das Lieblingstier meiner Oma: Giraffe (sogar ne Babygiraffe).
Meine absoluten Favoriten: Erdmännchen!!! Sooo cool.

Ein riesiger Unterschied zu Austin, war die hohe Luftfeuchtigkeit. Die hat nicht nur uns unglaublich zum Transpirieren gebracht, nein, auch die Tiere waren recht schlapp.
Weiß leider nicht mehr, was das für ein lustiges Tierchen war (irgendeine Waschbärart):

Relaxo...

Chillo...
Es gab auch einen Streichelzoo. Der war aber irgendwie fad- gab nur lasche Ziegen.

Und dann kam der große Regen. Meine Herren it was raining cats and dogs. Schon fast Monsun Stärke! Die Autos konnten manche Straßen nicht mehr nutzen, weil das Wasser zu hoch war!


Christina und Chris. Christina mag offensichtlich keinen Regen.

Immer noch nicht...
Als wir durch diesen kleine See gefahren sind, hatten wir die Befürchtung es hat Nathans und Christinas nettem Volkswagen ein bisschen geschadet. Hat nämlich am nächsten Tag bissl gezickt.


Wegen des schlechten Wetters haben wir noch einen kleinen Stop in der Galleria gemacht. Eine riesige Mall mit Schlittschuhbahn. Echt abgefahren bei 40 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit draußen..

Ansonsten sind wir Abends immer gemütlich in Chris' Garten abgehangen und haben bis tief in die Nacht geratscht. Also sooo schlimm ist Houston nicht. Es hängt immer davon ab, wer einem die Stadt zeigt.
Das Wort des Wochenendes: hammock. Da lag ich nämlich richtig viel drin!
Cheerio
Marion

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