Freitag, 6. Juli 2007

4th of July

Wie in Deutschland, ist das Wetter hier leider auch nicht so bombig. Weil es so viel und vor allem stark geregnet hat, wurden sehr viele Paraden und Feuerwerke für den Independence Day abgesagt.
Wir hatten aber trotzdem ein sehr "patriotisches" Tagesprogramm. Nach dem Ausschlafen (sind leider am Dienstag etwas spät ins Bett- in Austin kann man super weggehen) sind wir erst lecker zum Thai Mittagessen (was so eine Tom Yam Suppe alles helfen kann!!) dann sind wir ins Bob Bullock Texas History Museum. Da hab ich dann erst mal alles über die Geschichte von Texas gelernt. Die drei Stockwerke waren etwas anstrengend. Und mit den ganzen Eroberern bin ich auch das ein oder andere Mal etwas durcheinander gekommen (Spanier, Franzosen, Indianer, Mexikaner, Vereinigte Staaten....).
Das hier ist der tolle Lone Star (jeder Staat hat doch so ein Anhängsel: Florida Sunshine State, Texas ist der Lone Star State) vor dem Museum:




Damit wir doch noch ein bisschen in der "Öffentlichkeit" feiern, sind wir in den Zilker Park. Das ist ein ziemlich schönes Erholungsgebiet mitten in der Stadt, vergleichbar mit der Isar. Hier ist das bloss der Town Lake.
Ganz schön viele Menschen und wir:

Christina hat gesagt, ich soll schreiben, dass es fast 100% Luftfeuchtigkeit hatte... So sehen wir auch aus!

Das Austiner Philharmonie Orchester hat ordentliche Märsche aufgespielt,


Während am Himmel ein Feuerwerk losböllerte:




Unser Staunen war grenzenlos...


Wir mussten jedoch feststellen, dass es insgesamt sehr wenig "Flagwaving" (wie es der Nathan passend beschrieben hat) gab und ich hab den ganzen Tag auch nicht einmal die Nationalhymne gehört. Mein Mitbewohner meint, das liegt daran, dass es z.Z. nicht so viel gibt, auf was die Amerikaner stolz sein könnten. Austin ist wirklich eine kritische Stadt...

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